Zeit über Verantwortung zu reden 

Transformation

Nichts verändert sich, ohne dass du in deine Verantwortung gehst.

In der eigenen Verantwortung zu stehen ist der Anfang jeder Selbsttransformation, jeder Lebensveränderung und jeder Heilung!

Erst wenn wir in unserer Verantwortung stehen, können wir anfangen Probleme tief und nachhaltig zu lösen, unseren wahren Weg finden und unser wahres Potenzial freisetzen. Es gibt keinen Weg an der Verantwortung vorbei. Warum? Weil niemand für uns unsere Schritte machen kann. Man kann mit guten Coaches, Lehrern, Heilern zusammenarbeiten. Die Besten werden für dich den Raum der Liebe erschaffen, den du brauchst, um dich sicher und voller Vertrauen zu fühlen. Sie werden dir helfen in deine Verantwortung zu gehen. Sie werde dir Türen zeigen und sogar manchmal für dich öffnen, aber eins können sie nicht machen: sie können nicht durch diese Türen für dich durchgehen.

Also wenn du Lust auf große Veränderung in deinem Leben hast, dann prüfe mit den unteren 5 Punkten, ob du schon in deiner Verantwortung stehst. Wenn ja, dann kannst du sicher sein, dass Veränderung auf dem Weg ist. Wenn nein, dann lerne es.

Nichts wird sich verbessern, bevor du lernst in deiner Verantwortung zu stehen. Du wirst immer wieder an dieselben Blockaden und Probleme stoßen. Mache dir eine Aufgabe daraus es zu lernen. Du kannst es selber versuchen oder, wenn du es möchtest, einen Coach aufsuchen, der dir hilft.

 

5 ZEICHEN, DASS DU NICHT IN DEINER VERANTWORTUNG BIST:
1. Du hast den Eindruck, dass jemand anderes schuld an etwas ist, das dir passiert ist. Du spürst, dass dir jemand etwas weggenommen hat.

In diesem Fall hast du deine Kraft abgegeben. Höchst wahrscheinlich fühlst du dich in solchen Situationen hilflos. Du bist ein Opfer. Du kannst nichts dagegen machen und fühlst dich gefangen, wütend, traurig. Sehr oft ist das Resultat dieses Glaubens Wut. Deine Kraft ist in einer Projektion bei demjenigen, der “schuld” ist.

Auch die Dinge, die schlimm für uns sind, sind da, weil WIR sie aus irgendeinem Grund brauchen und wir sie für uns erzeugt haben. Entweder wollen wir etwas daraus lernen oder wir finden einen großen Vorteil drin. Wir selbst bringen diese Dinge zu uns, auch wenn es uns nicht bewusst ist, auch wenn es schwer zu glauben ist, dass wir das waren.

2. Warten. Du bist im Wartemodus.

Du wartest, dass der richtige Zeitpunkt, der richtige Mensch, die richtige Situation, die richtige Gelegenheit auftaucht.
Du gibst deine Kraft und Verantwortung irgendwo außerhalb von dir ab: an die Zeit, an das Leben etc. Du wartest, dass etwas außerhalb von dir eine Bewegung für dich macht und du machst dich somit inaktiv, gefangen.

Du bist ein Schöpfer. Dein Leben trägt deine Signatur. Deine Intentionen und Handlungen sind diejenigen, die dein Leben formen. Du bist ein Künstler vor der Leinwand. Wenn du den Pinsel und die Farben nicht in die Hand nimmst, dann bleibt die Leinwand leer oder jemand anderes bemalt sie.
Bleibe in Bewegung und das wird dann die richtigen Menschen, die Richtigen Chancen zu dir bringen.

3. Du kannst keine Entscheidungen treffen.

Wenn es um Entscheidungen geht hast du Gedanken wie: “Ich mache es so, wie es für die anderen ok ist.”, “Erst wenn ich alle Meinungen gehört habe, kann ich entscheiden.”, “Ich entscheide erst wenn . . . .”
Musst du ständig jemanden fragen, ob das, was du machst, richtig ist? Brauchst du Bestätigung von Gott, von Freunden etc.? Musst du vor jeder Entscheidung erst bestimmte Schritte vornehmen? Oder überlegst du ständig hin und her: “ich mache es”, ich mache es doch nicht”, Ich mache es”, “ich mache es doch nicht”?

Oder :

Nachdem du die Entscheidung getroffen hast geht es los mit: “Ich hätte, es anders machen sollen.”, “Ich hätte es besser machen sollen.” , “Ich hätte mir mehr Zeit nehmen müssen” etc.

Du hast in dir schon alle Werkzeuge und Ressourcen, die du brauchst um die perfekten Entscheidungen für dich zu treffen. Du kannst keine falschen Entscheidungen treffen. Du wirst genau die Entscheidungen treffen, die für dich den größten Wert haben, sei es eine Lernaufgabe, eine Blockade zu entdecken, eine wichtige Erkenntnis zu bekommen oder auch nur Freude zu erleben. Hier gilt es an dem Vertrauen in dich selbst, in das Leben, in deine Intuition zu arbeiten.

4. “Ich bin nun mal so und fertig.”, “Ich kann es nicht besser.” und “Ich habe keine andere Wahl.”

Zu glauben, dass man keine Wahl hat bedeutet auch Verantwortung abzugeben. Genauso ist es, wenn du glaubst, weil du so bist, wie du bist, gibt es für dich keine anderen Optionen. Du glaubst, dass jemand anderes “es”(dein Leben, dein Sein) für dich festgelegt hat, sei es Gott, der Staat, deine Eltern, die Schule, das System, die Gesellschaft etc.

Es gefällt dir nicht wie du handelst, aber weil es so vorgeschrieben wird machst du es. Deine Kraft ist dann nicht bei dir. Es gefällt dir nicht, dass du eine Krankheit hast, aber weil sie schon seit Generationen in deiner Familie ist, denkst du, es müsse bei dir auch so sein. Dein Job gefällt dir nicht, aber weil es nun mal das ist, was du studiert hast und es alle um dich herum so machen, denkst du, du müsstest weiterhin diesen Weg gehen. etc.

Du hast immer eine Wahl, egal wie klein. Eine kleine Wahl führt zu einer anderen kleinen Wahl, die zu einer anderen kleinen Wahl führt und wenn du dann zurückschaust, merkst du, dass dich die kleinen Wahlen Schritt für Schritt an einen komplett anderen Ort gebracht haben, als den Ort, wo jemand steht, der gesagt hat “ich habe keine Wahl.”

Du kannst dir antrainieren Möglichkeiten zu sehen, indem du Dinge hinterfragst. Frage dich, ob das jetzt so sein muss? Fordere die “festgelegte” Realität auf. Gibt es wirklich keinen anderen Weg? Suche Beispiele in denen Menschen andere Möglichkeiten gefunden haben. Wir hätten heute keine Flugzeuge, wenn sich nicht eines Tages jemand gefragt hätte: “Gibt es da nicht vielleicht doch einen anderen Weg?”, “Muss das denn so sein, dass wir nicht fliegen können?”

Fordere das Unmögliche heraus. Es wird dir Spaß machen. Garantiert!
Je mehr du dich darin trainierst, desto mehr Kraft und Freude wirst du in deinem Leben entdecken, weil du merkst, dass du frei bist. Trainiere dein Gehirn Optionen zu sehen.

5. Du machst dir Gedanken über was die anderen sagen werden.

Wo ist hier die Verantwortung und somit die Kraft? Natürlich bei den anderen.

Wenn du etwas nicht machst, das du möchtest, wegen was andere darüber denken, dann ist die Entscheidungsmacht bei den anderen. Sie entscheiden, ob du es willst oder nicht, darüber, was für dich gut oder schlecht ist.

Gibt es jetzt in deinem Leben etwas, das du nicht machst, weil du Angst davor hast, was deine Familie, deine Freunde, deine Arbeitskollegen sagen werden? Frage dich, ob es dir Wert ist ihnen die Führung über dein Leben zu geben. Mache dir bewusst, was für eine Verantwortung du ihnen gibst. Niemand kann und sollte an deiner Stelle entscheiden, was du machen sollst, aus dem einfachen Grund, dass es niemand besser kann als du. Nur du allein, weißt, was das beste für dich ist. Nur du allein, weißt, was alles in dir drin steckt, welche geheimen Träume und Visionen, welches Potenzial du in dir spürst. Vertraue auf deine eigene Stimme.

Gib die Macht nicht ab nur weil jemand anderes erwartet, dass du anders handelst. Du musst dabei nicht böse oder frech werden. Das geht mit Liebe: “Danke für die Ratschläge. Ich habe mich aber entschieden und ich spüre es ist für mich das Richtige es “so und so” zu machen.” Oder du musst dich gar nicht erklären. Du machst das, was deine innere Weisheit dir sagt. Je mehr du es machst, desto leichter wird es “das Richtige” zu finden.

 

WAS STECKT DAHINTER?

Wenn nur einer oder auch mehrere dieser Punkte auf dich zutreffen, dann bist du noch nicht ganz in deiner Verantwortung. Es gibt noch Kraft, die du da draußen irgendwo abgegeben hast und die kannst du zurückholen. Du kannst das alles verändern und zurück zu deiner Kraft finden.

Bleib ruhig. Sei sanft und lieb zu dir selbst. Hinter all diesen Punkten verstecken sich höchstwahrscheinlich Ängste. Ich weiß, dass es nicht angenehm ist mit Ängsten zu arbeiten und sich ihnen zu stellen, aber lasse nicht zu, dass dein Leben von ihnen geführt wird. Nimm sie erstmal an, bedanke dich bei ihnen. Es gibt gute Gründe, warum sie da sind und sie denken sie beschützen dich. Wir brauchen nur herauszufinden, was sie beschützen und die Verbindung zwischen ihnen und dem “Beschützen” zu trennen. Diese Ängste können schon aus der Kindheit da sein oder kamen genetisch durch deine Vorfahren etc. Mache dir dafür keine Vorwürfe. Man kann sie mit Geduld und Liebe auflösen. Der Reihe nach. Ich kann dir dabei helfen.

 

AUF DER SEITE DER VERANTWORTUNG

Wenn man in seiner Verantwortung steht, macht das Leben Spaß. Man handelt nicht mehr nach Gesetzen, die einen begrenzen, sondern fordert sie heraus. Man entdeckt eine neue Kraft in sich. Man erweitert Grenzen. Man lernt die sonnige Seite des Lebens kennen. Man wird eine Inspiration für andere. Verantwortung ist ein Kanal zur höheren Kreativität, somit findet man neue Ansätze und Ideen, die Innovationen bringen. Man bringt die Welt weiter auf einer ganz authentischen und persönlichen Weise. Und nicht zuletzt, man macht Platz für Freude am Leben. Und viel mehr.

Was sind deine Gedanken zum Thema Verantwortung? Ist dir etwas Bestimmtes aufgefallen, wie das Leben sich verändert, wenn man in seine Verantwortung geht? Oder siehst du vielleicht noch andere schöne Aspekte eines Lebens in Verantwortung? Möchtest du sie mir und den anderen, die das lesen mitteilen?

Inspiration

Dein Bestes

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Fortschritt kann man nicht immer mit bloßem Auge sehen!

Die Linie

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Du weißt nie, wessen Leben du mit deiner “kleinen” Existenz berühren kannst.